Passwort: NMSAltheim


So viel Spaß und Leichtigkeit hinter der Kamera herrschte, in Szene wurde eine Geschichte über zwei Mädchen gesetzt, die unabsichtlich zu Mobbern und Mobbingopfern wurden und durch ihr Verhalten viele ihrer MitschülerInnen beeinflussten, miteinbezogen und verführten.

Die Jugendlichen bearbeiteten auch aus aktuellem und persönlichem Anlass “Mobbing” sowohl im Unterricht als auch in ihrer Freizeit. Sensibilisiert und mit sehr konkreten Ideen zu Figuren und Geschichte, Cast- und Szenen gingen die SchülerInnen an das Projekt heran.

Nach diesen Motiven der 4b und von Adelheid Schwendtner, unter Berücksichtigung der verschiedenen Möglichkeiten und Wünsche entstand in einer Tag- und Nachtsession während des Projektes das Drehbuch.

Inhalt:

Jenny ist neu. Gleich am ersten Tag, zieht sie sich den Unmut von Angie zu – die Coole der Schule, die in eine andere Klasse versetzt werden soll, wegen Jenny glaubt sie. Angie und ihre beste Freundin Laura beschließen der Neuen das Leben richtig schwer zu machen. Aber auch bei Angie läuft es nicht rund, ihr Vater – der Bürgermeister – steckt in Schwierigkeiten und als schwache Schülerin ist der Schulalltag mühsam.

Gemeinheiten und die latente Gewalt werden befeuert und kommentiert vom schulinternen Podcast, der alles weiß und auch gerne ausplaudert. Durch die sozialen Netzwerke und die allgegenwärtigen Textnachrichten gibt es kein Entkommen.

Nicht unbedingt ein Feelgood-Film, aber ein Feelgood-Projekt.

Zum Auftakt des Festivals wurde “Todesworte” präsentiert, gemeinsam mit dem Making-of des Projektes und weiteren Filmen zum Thema. Spannend, wichtig und feierwürdig:

CAST

Jenny
Lejla Mesic

Angelina (Angie)
Alexandra Dicker

Podcast Stimme
Katharina Simböck

Laura
Elena Maier

Hannah
Ena Pobric

Florian (Flo)
Stefan Grabner

Lukas
Julian Hofer

Lisa
Melisa Mesic

Luisa
Jasmin Dicker

Sophia
Anna-Lena Frauscher

Mutter von Jenny
Dita Sommerauer

Lehrer
Matthias Emberger

Freunde von Angie
Julian Ciorba, Dominik Reisecker

Tänzerinnen
Anna-Maria Perschl
Amelie Nöbauer
Lena Lindhuber
Karin Brandhuber
Katharina Simböck
Elena Maier
Ena Pobric
Lejla Mesic
Alexandra Dicker

SchülerInnen und PädagogInnen
Alle SchülerInnen der 4b
Adelheid Schwendtner
Aloisia Wenger
Waltraud di Vora
SchülerInnen der NMS Altheim

Dank an:
InnKurzfilmFestival
Magdalena Lagetar, OÖN
Direktor Alfred Rieder
Schwester Katharina Franz
Krankenhaus St. Josef in Braunau
Schulküche
Ernst Braunsberger
Reinigungspersonal
Eltern der SchülerInnen der 4b
Sissi Kaiser
Anja Kogelmann
Judith Neuhuber
Klaus Ranzenberger

CREW

Drehbuch
Es wurde auf Basis von Vorarbeiten, des Schaupielworkshops und den Charkaterimprovisationen der 4b geschrieben von Juliana Neuhuber und Adelheid Schwendtner

Regieteam
Lena Lindhuber
Melanie Wurmhöringer
Dominik Reisecker
Juliana Neuhuber

Kamera und Licht
Anna-Maria Perschl
Karin Brandhuber
Thomas Weilguny

Ton
Bastian Seipelt
Sebastian Hattinger
Mathias Ortner

Maske & Kostüm
Amelie Nöbauer
Anna-Lena Frauscher

Ausstattung
Katharina Seifriedsberger
Katharina Simböck

Technik & 2nd Unit
Katharina Seifriedsberger
Josef P. Wagner

Produktion & Organisation
Khalil Ahmad
Julian Ciorba
Emil Gadringer
Aloisia Wenger
Waltraud di Vora
Adelheid Schwendtner

Making-Of
Niklas Reichinger
Manuel Meixner
Manuel Schell

Postproduktion
Juliana Neuhuber
Josef P. Wagner

Projektleitung
Ngoma Mbodji
Adelheid Schwendtner
Juliana Neuhuber
Thomas Weilguny
Josef P. Wagner

Entstanden im Rahmen des:

logo_ff


„Film ab!“ das Kinderprojekt zum Filmemachen

“FILM AB!” Das Kinderprojekt zum Filmemachen.
Zum „klassischen“ Filmfestival (Ansehen von Produktionen) kommt mit diesem Projekt das
„Selber machen“ dazu. Damit laden wir ein sich nicht nur mit den Inhalten der Filme,
sondern auch mit dem Entstehungsprozess auseinander zu setzen.
Das taten die 26 SchülerInnen der 4b aus der NMS Altheim. Sie stellten sich in den letzten
Tagen bevor sie in eine neue Schule wechseln den Herausforderungen einer
Filmproduktion.
Mit dem didaktischen Tool “FAME * Filmen Als MEthode” wurde in zwei Workshoptagen,
zwei Drehbuchschreibtagen und drei Drehtagen, umrahmt von ungezählten Stunden an
Vorbereitung und Postproduktion aus der 4b, der Klassenvorständin Adelheid Schwendtner
und den FilmemacherInnen vom Medienkollektiv Traum & Wahnsinn eine Crew. Und
gemeinsam stellten sie sich einem schwierigen, aber wichtigen Thema:
MOBBING.

Set-Feeling: anstrengend, aber mit Suchtfaktor!
Ein frisches Filmset, eine leere Klasse, ein unberührter Hartplatz, ein leerer Parkplatz vor der Schule – die Morgensonne zaubert glitzernde Lichtreflexe auf Glasscheiben, die Stille lässt alle Möglichkeiten zu.
Nichts Schöneres als auf diese Leinwand dann eine Geschichte zu zaubern, Charaktere mit Leben zu füllen und sie in dieser Welt auf die Reise zu schicken, die Kamera als ständige Begleiterin …

Und dann fällt die Horde ein – Lachen, hektische Ansagen, es wird gebaut, umgezogen, geschminkt, geleuchtet, geprobt – Vorbereitungen werden umgesetzt. Und dann sind wir eine einsame Seele bei den verlassenen Radständern, eine Schulkönigin mit ihren Prinzessinnen, ein verliebtes Paar unter dem alten Baum, eine Mutter mit Problemen, ein ärgerlicher Lehrer unter Druck, eine ganze Schule am Morgen.

Wir sind (tragische) Helden und Heldinnen – wir sind mittendrin im Tun – Augen weit auf „Und…Bitte…Los!“
Und hinter den Kulissen wird gekocht, geschimpft, umarmt, telefoniert, Tränen getrocknet und trouble-geshootet, geplaudert, gelacht, geschlafen, gerannt, gegessen, geplant und manchmal auch einfach nur gechillt. Durchbrochen vom Ruf unseres Regieassistenten „Ruhe bitte, wir drehen!“. Konzentration und Begeisterung, Liebe zum Detail und Überblick – alles gehört dazu!

Es werden positive Rollenbilder geschaffen und alte Klischees aufgebrochen, Positionen – auch im Klassenverband – neu verhandelt und die Gemeinschaft durch ein gemeinsames Ziel gestärkt. Darüber hinaus bietet das Projekt eine hervorragende Gelegenheit für die Erweiterung technischen Know-Hows – für Mädels und Burschen. Medienkompetenz ist ein zentrales Thema vieler
Bildungsschwerpunkte. Geschulte und „hinter die Kulissen“-sehende, interessierte Menschen (jeden Alters) bereichern und tragen nachhaltig zu einer aufgeklärteren Welt bei.

 TRAUM & WAHNSINN Medienkollektiv
Seit über 10 Jahren entwickeln und erproben sie das Tool „FAME * Filmen Als MEthode“. Dabei arbeiten Profis aus dem Film- und Fernsehbereich als Mediencoaches mit Kindern und
Jugendlichen zusammen. Als Gleichberechtigte produzieren sie gemeinsam einen Film. Durch das intensive Coaching ist es möglich mit professionellem Equipment zu arbeiten und Drehbuch, Kamera, Licht, Ton und Postproduktion auf hohem Niveau umzusetzen.

Projekte wurden umgesetzt für: u.a. ORF, ESA/NASA, Pro7/Sat1/Puls4 News, Land OÖ, Stadt Wien, DKA, AK-OÖ, Volkshochschule OÖ, Pädagogische Hochschule Linz, div. Einrichtungen der (Erz)Diözesen Wien, Salzburg und Linz, Global 2000, SaferInternet, Lebensministerium, Caritas, Volkshilfe, WKO sowie mit Schulen und Bildungseinrichtungen in allen Bundesländern.

TODESWORTE

So viel Spaß und Leichtigkeit hinter der Kamera herrschte, in Szene wurde eine Geschichte über zwei Mädchen gesetzt, die unabsichtlich zu Mobbern und Mobbingopfern wurden und durch ihr Verhalten viele ihrer MitschülerInnen beeinflussten, miteinbezogen und verführten. Die Jugendlichen bearbeiteten auch aus aktuellem und persönlichem Anlass “Mobbing” sowohl im  Unterricht als auch in ihrer Freizeit.

Sensibilisiert und mit sehr konkreten Ideen zu Figuren und Geschichte, Cast- und Szenen gingen die SchülerInnen an das Projekt heran. Nach diesen Motiven der 4b und von Adelheid Schwendtner, unter Berücksichtigung der verschiedenen Möglichkeiten und Wünsche entstand in einer Tag- und Nachtsession während des Projektes das Drehbuch.

Inhalt:
Jenny ist neu. Gleich am ersten Tag, zieht sie sich den Unmut von Angie zu – die Coole der Schule, die in eine andere Klasse versetzt werden soll – wegen Jenny wie sie glaubt. Angie und ihre beste Freundin Laura beschließen der Neuen das Leben richtig schwer zu machen. Aber auch bei Angie läuft es nicht rund, ihr Vater – der Bürgermeister – steckt in Schwierigkeiten und als schwache Schülerin ist der Schulalltag mühsam. Gemeinheiten und die latente Gewalt werden befeuert und kommentiert vom schulinternen Podcast, der alles weiß und auch gerne ausplaudert. Durch die sozialen Netzwerke und die allgegenwärtigen Textnachrichten gibt es kein Entkommen.

Nicht unbedingt ein Feelgood-Film, aber ein Feelgood-Projekt. Zum Auftakt des Festivals wird der Kurzfilm mit dem Arbeitstitel “Todesworte” präsentiert, gemeinsam mit dem Making-of des Projektes und weiteren Filmen zum Thema. Spannend, wichtig und feierwürdig.