Jury 2017

Dave Lojek

Dave Lojek liebt und lebt für die Filmerei. Er gilt als meistgespielter lebender Regisseur auf Filmfestivals weltweit, von denen er über 200 Stück besuchte. In dreizehn Ländern und 24 Städten drehte er bereits und erschließt sich so seinen Kontinent medial. Dave produzierte und verleiht mit APEIRON FILMS und tausenden Talenten mehr als 166 unabhängige Filme in sehr vielen Genres seit 1997. Seine Arbeiten und Distributionen wurden über 1030-mal auf Kinofestivals gezeigt, 163-mal von Jurys und Publikum prämiert sowie über 10.000-mal im Fernsehen ausgestrahlt. Sie fanden online mehrere Millionen Zuschauer.

Unter anderem gewann Dave die Deutschen Filmfestspiele 2016 mit DAS SPRICHWÖRTLICHE GLÜCK und 2017 mit PURE SÜSSE. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen TWO TOO ODD aus Wien, PSYCHIC SUE aus Dublin, PERSPECTIVE aus Bratislava, TRUST und PARADISE BEACH aus Hamburg, sowie ARACHNE und HEK TICK TACK aus Graz. Die Humboldt-Universität Berlin verlieh ihm den Titel Magister Artium in Anglistik und Kulturwissenschaft. Herr Lojek arbeitet als Direktor des Internationalen KinoKabarets in Berlin, bei dem Filmtalente jeden Herbst seit 2004 ihre Arbeiten gemeinsam herstellen und im Kino präsentieren. Dave vernetzt die europäischen KinoKabarets in seinem Online-Kalender www.kinokabaret.org

Als Präsident des Berliner Filmverbandes koordiniert er lokale Filmclubs und mehrere Festivals pro Jahr. Für das Inn-Kurzfilmfestival übernahm er erneut die Juryleitung und stellte die gesamte Filmeinreichung und Bewertung auf ein Online-Format um, was sehr viele Ressourcen schont.


Erec Brehmer

Erec Brehmer, 1987 in Vechta geboren, machte nach seinem Abitur eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton beim ZDF in Mainz und arbeitete dort mehrere Monate im Nachrichtenschnitt. Es folgten Praktika an diversen professionellen Film-und TV-Sets. Seit 2010 studiert er Spielfilmregie an der HFF München und hat seitdem diverse Kurzfilme realisiert, die auf zahlreichen Festivals liefen. Derzeit befindet er sich in der Vorbereitung seines ersten abendfüllenden Spielfilms. Zusätzlich arbeitet er als Regisseur und Cutter für verschiedene Produktionsfirmen und Fernsehsender, gibt Seminare über “Filmisches Erzählen” beim ZDF in Mainz und hat einen Lehrauftrag an der HFF inne, mit dem er die Schnittprofessur von Karina Ressler unterstützt.


Lilli Schwabe

Lilli Schwabe wuchs in Nordhessen auf und studierte nach dem Abitur Schauspiel in Wien und New York. Sie spielte in zahlreichen Bühnen- und Filmproduktionen und machte am Theater erste Regieerfahrungen. 2011 schloss sie an der Universität Wien ihr Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft ab und bekam zwei Kinder. Ihr Filmdebüt „Unterdruck“ feierte 2016 auf dem Max Ophüls Preis Premiere und war innerhalb eines Jahres auf über 25 Festivals eingeladen und gewann zahlreiche Preise. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem ersten Langspielfilm.


Juliana Neuhuber

Filmemacherin | Regisseurin | Cutterin | Mediencoach

Juliana Neuhuber  ist in Oberösterreich geboren und aufgewachsen, studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und absolvierte an der TU Wien eine Ausbildung für Audiovisuelle Medien.

Seit 1997 realisiert sie als Regisseurin, Drehbuchautorin und Cutterin Film- und Fernsehprojekte im Bereich Kurz- und Featurefilm, Dokumentationen sowie Werbe-, Musik- und Imagevideos. Sie begann mit Beiträgen und Dokumentationen beim Regional TV Garsten (1997-98), arbeitete von 1999-2002 bei Ruth Deutschmann (ORF) für „Schöner Leben“ und „Orientierung“ und als wissenschaftliche Mitarbeiterin, danach Filmtutorin an der TU Wien und theaterpädagogische Assistenz am Theater der Jugend Wien. Juliana leitet das Kinderprojekt „Film ab!“, das im Rahmen des diesjährigen INN Kurzfilmfestival mit der NMS Altheim stattfindet.


Klaus Ranzenberger

Klaus Ranzenberger, geboren 1964 in Braunau am Inn, ebendort Frisörlehre, Meisterprüfung. Betreibt seit 1990 in Braunau einen Salon. Beschäftigt sich seit frühester Jugend mit Karikatur, Malerei und dem Schreiben.

Autor der Bücher „Feinspitz im Innviertel“, „Der Onkel Franz oder die Typologie des Innviertlers“ (einer zeitgenössischen innviertler Entsprechung von Torbergs Tante Jolesch) sowie der Kriminalromane „Mord in vier Gängen“ und „Mord ist kein Patentrezept“, alle erschienen im Verlag Anton Pustet Salzburg. Zahlreiche Lesungen, u. a. im Rahmen der Wiener Kriminacht und auf der Buchmesse Leipzig.

Klaus Ranzenberger schreibt Kolumnen für die Braunauer Warte, Rieder/Schärdinger Volkszeitung und das Braunauer Stadtmagazin Konkret. Darüberhinaus engagiert er sich in der regionalen Kulturarbeit.