Österreich, 2017 Regie: Juliana Neuhuber  Orig. Spr. Deutsch

Basierend auf Shakespeares “Othello” – Akt III, Szene III: Othello hat keinen Grund sich unsicher zu fühlen – distinguiert, beruflich erfolgreich, verheiratet mit einer interessanten, schönen Frau. Gründe sich selbst und der vertrauten Frau zu vertrauen.  Doch die vielen Stimmen Jagos (aufgeteilt auf 3 Personen) beginnen ihr Spiel – und in dem engen Raum, der Othellos Universum verkörpert, ist für ihn kein Ausweg denkbar. “O, bewahrt Euch, Herr, vor Eifersucht, Dem grüngeäugten Scheusal.”

Der Panzer symbolisiert die engen Spielräume, Gewohnheiten, Neurosen und Zwänge in deren Spannungsfeld die meisten Menschen agieren – in unserem Fall auch das Produktionsteam.

Othello steigt physisch wie psychisch in den Panzer/sein Gehirn ein. Die Eifersucht, die ihn am Ende zum Mord an seiner Frau treibt, ist eine Ausgeburt seiner Gedankenwelt. Auch Jago sagt später, als ihn Othello zur Rede stellt: “Ich sagte Euch nichts, was Ihr nicht zu glauben bereit ward”.